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Zusätzliche Gestaltungsfreiheit für die Kommunen
Die Probleme einer Kommune sind vielschichtig. Im Blickpunkt stehen seit den späten 90er Jahren die Finanzen, weitere Dauerbrenner sind Verkehrs- und Verwaltungswesen, die Innenstadtproblematik oder die Stadtrandentwicklung. Um den Akteuren und Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene trotz eines enger werdenden Handlungsrahmens den Erhalt der Bewegungs- und damit Gestaltungsfreiheit zu erleichtern, um möglicherweise Hilfestellung, neue Impulse, Wegweiser auf dem Weg zur attraktiveren Kommunen zu geben, wurde vom Land Nordrhein-Westfalen das Projekt „Indikatoren NRW“ gestartet. Es befasst sich innerhalb des Bereichs Bau und Energie mit den Themenfeldern Energie, Soziale Stadt, Stadtentwicklung und Ressourcen sowie Stoffströme. In diesen Themenfeldern soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Verwaltungen angezeigt werden, wie ein zeitgemäße, weil wirtschaftlich vernünftige und zugleich umweltgerechte Entwicklung ihrer Kommune betrieben werden kann. Über die Energieagentur NRW wird den Kommunen der Zugang zum Projekt „Indikatoren NRW“ ermöglicht. Um den Zugang zu erhalten, muss sich eine Kommune lediglich an die Energieagentur NRW (Kasinostraße 19 - 21, 42103 Wuppertal) wenden.
Konzern Stadt – wirtschaftlich vernünftige und bedarfsgerechte Entwicklung
Diese Homepage soll mehr sein als nur eine Informationsplattform. Sie ist – wie das gesamte Projekt - vor allem ein Instrument für Kommunen, neue Handlungsspielräume in der Stadtentwicklung zu erschließen, aktiv zu gestalten und den „Konzern Stadt“ – bei aller Komplexität – bedarfsgerecht zu lenken. Umgesetzte Beispiele zeigen, wie andere Kommunen ihre Attraktivität steigern konnten.
Mit Indikatoren NRW lässt sich in den ausgewählten Bereichen der Ist-Zustand erheben, ein Soll-Zustand definieren und der Prozess, der vom Jetzt zum Dann führt, planen.
Dazu stehen im internen Teil des Portals verschiedene Indikatoren zur Verfügung, die bearbeitet und graphisch ausgewertet werden können. Zudem ist es möglich, hier lokalspezifische Indikatoren oder Indikatoren zu speziellen Themenfeldern zu ergänzen.
Um mit den Indikatoren arbeiten zu können, sind Daten erforderlich. Dabei kann von den Kommunen überwiegend auf vorhandene oder leicht zu erhebende Daten zurückgegriffen werden. Mehr als die Hälfte der erforderlichen Daten werden zur Verfügung gestellt und stammen u.a. vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik. Damit ist sichergestellt, dass das Portal einen schnellen, unkomplizierten Zugriff auf Informationen – z.B. zum energetischen zustand kommunaler Liegenschaften – bietet.
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